Wellness für Bad und Heizung

Pellets & Hackschnitzel

Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, dessen Bedeutung stets steigt.

Warum Holz?

Holz ist ein ökologisch unbedenklicher Brennstoff. Der CO2-Ausstoß entspricht den Vorräten, die ein Baum sein Leben lang einlagern kann. Die gleiche Menge würde auch beim Verrotten freigesetzt. In den fossilen Brennstoffen hingegen ist der CO2-Gehalt frühzeitlicher Wälder konzentriert eingelagert und wird zusätzlich zum normalen CO2-Kreislauf in die Atmosphäre eingebracht. Diese zusätzliche Konzentration führt zu Klimaveränderungen.

Vorteile des Heizens mit Holz:

  • geringe Brennstoffkosten,
  • staatliche Fördermöglichkeiten,
  • Unabhängigkeit gegenüber fossilen Brennstoffen.

Nachteile des Heizens mit Holz:

  • schlechtere Energieeffizienz gegenüber fossilen Brennstoffen,
  • Platzbedarf zur Lagerung des Brennstoffes,
  • 20 % der erzeugten Wärme werden an den Heizraum abgegeben,
  • der Ascheraum muss einmal in der Heizperiode gereinigt werden,
  • höhere Anschaffungskosten gegenüber konventionellen Heizungen.

Womit heizt man?

Heizungstechniker an der Überprüfung einer HeizungPellets werden aus Holzresten und Sägespänen erzeugt, die bei der Produktion von Möbeln, Bauholz oder Ähnlichem anfallen. Dieses Holz wird durchgetrocknet und in eine zylindrische Form gepresst. Der Feuchtigkeitsgehalt liegt dann bei 6–8 Prozent. Pellets kann man als Schüttgut bestellen.

Hackschnitzel werden ebenfalls aus Restholz aus der Holzwirtschaft angefertigt. Im Gegensatz zu den Pellets haben sie einen Feuchtigkeitsgehalt von 20–25 Prozent, damit einher geht ein niedrigerer Heizwert. Stückholz hat mit bis zu 35 Prozent den höchsten Feuchtigkeitsgehalt. Die Verwendung von Stückholz oder Hackschnitzel ist nur bei eigener Holzwirtschaft zu überlegen, da sie nicht ohne Weiteres zu beschaffen sind und durch ihren hohen Feuchtigkeitsgehalt eine sehr große Lagerfläche benötigen.

Es gibt spezielle Kessel in vier Varianten:

  • Festbrennstoffkessel – er verbrennt jede Art von Festbrennstoff: ob Kohle, Holz oder Koks.
  • Holzvergaser – hierin wird mit Hilfe eines Gebläses Stückholz verfeuert.
  • Pellets – automatisch befüllter Kessel, in dem mit Hilfe eines Gebläses Pellets verschwelt werden.
  • Hackschnitzel – mit Hilfe eines Gebläses werden Hackschnitzel verschwelt.

Bei jedem Kessel, der mit einem Gebläse ausgestattet ist, wird der Brennstoff auf einer Brennpfanne zum Schwelen gebracht. Die entstandenen Gase werden dann verfeuert und erreichen damit eine deutlich höhere Energieeffizienz als ein normales Holzfeuer, ein Festbrennstoffkessel oder ein Kachelofen. Durch die enorme Hitze fällt kaum Asche als Rückstand an.

Wie bereits beschrieben, ist die Pellets-Heizung eine Variante der Holzheizung für Menschen, die keinen direkten Zugang zu Holzabfällen haben. Ältere Pellet-Heizungen mussten noch von Hand befüllt werden. Heute geht das vollautomatisch, sodass sie sich im Komfort von einer Ölheizung nicht groß unterscheiden. Bei Vitolig 300 sorgen 232 Liter Inhalt für einen langen, unterbrechungsfreien Betrieb. Der Kesselwirkungsgrad liegt bei Vitolig von Viessmann bei 91,3 %.

Ein Pellet-Kessel lässt Sie im Jahr etwa 1000 Euro sparen: Ein Einbau amortisiert sich innerhalb von zehn Jahren.
Das bedeutet nicht nur, dass er sich innerhalb von zehn Jahren voll gerechnet hat. Nach dem Ablauf dieser Zeit können Sie die Einsparungen durch günstigere Brennstoffkosten voll auf Ihre Guthabenseite zählen.

Schwaiger SIS ist Ihr Partner, der Sie gern berät und informiert. – Egal, für welche Heiztechnik Sie sich entscheiden. Informieren Sie sich über Fördermöglichkeiten.

 

Tipp: Jedes Jahr wächst die von Wald bewachsene Fläche in Deutschland um die Fläche von Aachen.

 

SCHRIFTGROESSE + -
Sitemap Impressum 24H Notdienst Kontakt Home